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Meade Teleskope |
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Hier finden Sie das breite Sortiment an Meade Teleskopen.
Hier erfahren Sie Details über die neuen Meade ACF Optiken [508 KB]
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Meade LX90 ACF 8 Zoll Die gelungene Vereinigung von großer Öffnung, modernster Technik, denkbar einfachster Bedienung und niedrigem Preis! Die Meade ACF-Optiken haben einen großen Vorteil gegenüber konventionellen Optiken: Sie haben kein Koma. Koma ist ein Bildfehler, bei dem außerhalb der Bildmitte das Sternenlicht verteilt und zu einem kometenähnlichen Schweif auseinandergezogen wird. 2.199,00 EUR
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Meade LX90 ACF 10 Zoll Die gelungene Vereinigung von großer Öffnung, modernster Technik, denkbar einfachster Bedienung und niedrigem Preis! Die Meade ACF-Optiken haben einen großen Vorteil gegenüber konventionellen Optiken: Sie haben kein Koma. Koma ist ein Bildfehler, bei dem außerhalb der Bildmitte das Sternenlicht verteilt und zu einem kometenähnlichen Schweif auseinandergezogen wird. 2.999,00 EUR
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Meade LX200 ACF Teleskope Die LX200ACF-Teleskope sind technisch weitgehend identisch mit den LX200GPS oder LX200R. Statt einer f/10 Schmidt-Cassegrain Optik sind die LX200R-Teleskope jedoch mit dem neuen RC-System ausgestattet. 2.999,00 EUR
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Meade LXD75 Teleskope NEU LXD75 Teleskope mit GOTO-Montierung. 5 verschiedene Modelle von 5 Zoll bis 8 Zoll Öffnung! 1.449,00 EUR
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Meade Ultra-High Transmission Coatings (UHTC) Die neue Vergütung für Reflektoren von Meade. Die UHTC-Vergütung ist ein wesentliches Glied in der Kette, die Leistung Ihres Meade Teleskops zu optimieren. |
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Die Meade UHTC-Vergütung |
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Die Bildhelligkeit und Auflösung eines Teleskops hängen maßgeblich vom Reflexionsvermögen der Teleskopspiegel und der Lichtdurchlässigkeit (Transmission) seiner Linsen ab. Keiner dieser Prozesse, sei es die Spiegelreflexion oder die Linsentransmission, ist jedoch perfekt; jedesmal, wenn Licht reflektiert wird oder durch eine Linse hindurchtritt, treten Lichtverluste auf. Nichtvergütetes Glas beispielsweise reflektiert an jeder Linsenfläche etwa 4% des einfallenden Lichtes zurück; im Falle einer nichtvergüteten Linse gehen somit 4% des Lichtes beim Lichteinfall und nocheinmal beim Lichtaustritt verloren, das ergibt einen gesamten Lichtverlust von etwa 8%. |
Die ersten Spiegelteleskope des 17. und 18. Jahrhunderts litten maßgeblich an Spiegeln mit schwachem Reflexionsvermögen – Reflexionsverluste von 50% und mehr waren nicht ungewöhnlich. Später verbesserten mit Silber beschichtete Spiegel das Reflexionsvermögen, jedoch zu hohen Kosten mit einer kurzen Lebensdauer. Moderne optische Vergütungen reduzieren heutzutage erfolgreich Reflexions- und Transmissionsverluste auf akzeptable Werte – und das zu vernünftigen Kosten. |
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Jedesmal wenn ein Lichtstrahl auf einen Spiegel (a) oder eine Linse (b) trifft, geht Licht verloren. Im Falle der Linse geht hier doppelt Licht verloren: Sowohl beim Eintritt als auch beim Austritt des Lichtes. Am Beispiel der Linse wird dargestellt, wieviel Licht z.B. bei einer Wellenlänge von 580nm reflektiert bzw. durchgelassen wird (c bis e). |
Meade Standardvergütungen: Die optischen Oberflächen aller Meade Teleskope enthalten eine hochwertige optische Vergütung, deren Qualität der Genauigkeit der optischen Oberfläche entspricht. Die Standardvergütung für alle Geräte beinhaltet Spiegeloberflächen aus reinstem Aluminium, vakuumbedampft bei hohen Temperaturen und abermals beschichtet mit Siliziumonoxid (SiO), sowie zum Zwecke einer hohen Lichttransmission beidseitig mit Magnesiumfluorid (MgF2) beschichtete Korrektionslinsen. Die Meade Standardvergütungen auf Spiegeln und Linsen stehen nahezu allen optischen Vergütungen, die in der kommerziellen Teleskopindustrie angeboten werden, in nichts nach oder übertreffen sie gar an Reflexions- und Transmissionsvermögen. Meade UHTC Vergütung: Vor kurzem bei Meade in den USA entwickelte Technologien in der Beschichtungsfertigung und die Anschaffung eines der derzeit größten und modernsten erhältlichen Vakuumbedampfungssysteme, erlauben seit wenigen Monaten die Vakuumbedampfung der Optiken mit verschiedenen Sorten exotischer optischer Beschichtungsmaterialien zur zielgerichteten Optimierung des visuellen, fotografischen und CCD-Abbildungsvemögens von Meade Teleskopen. Diese speziellen und sehr wirkungsvollen Vergütungen werden unter dem Namen UHTC („Ultra High Transmission Coatings“) angeboten und sind bei den meisten Meade Teleskopmodellen in Europa bereits als Standard enthalten! Genauere Informationen können Sie im Lieferumfang der einzelnen Instrumente nachlesen. |
In den Meade katadioptrischen, also Spiegel-Linsen Teleskopen (dies sind die ETX-90EC, ETX-105EC, ETX-125EC, LX10, LX90 und LX200GPS Teleskope, sowie die Schmidt-Cassegrains und Schmidt-Newtons der LXD55 Serie) passiert folgendes: Bevor die einfallenden Lichtstrahlen fokussiert werden, passieren sie beziehungsweise werden reflektiert an vier optischen Oberflächen, nämlich der Vorderseite der Korrektionslinse, deren Rückseite, dem Primärspiegel und dem Sekundärspiegel. Jede dieser Oberflächen bewirkt einen gewissen Lichtverlust, dessen Grad von der chemischen Beschaffenheit jeder einzelnen Oberflächenvergütung und von der Wellenlänge des Lichtes abhängt. Beispielsweise haben Standardvergütungen aus Aluminium typischerweise ihr höchstes Reflexionsvermögen im gelben Bereich des sichtbaren Spektrums bei einer Wellenlänge von etwa 580nm. |
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Spiegelvergütungen: Meade ETX-, Schmidt-Cassegrain- und Schmidt-Newton-Teleskope mit UHTC-Vergütung enthalten aluminiumbedampfte Primär- und Sekundärspiegel, die zusätzlich mit einer komplexen Mehrschichtvergütung aus Titandioxid (TiO2) und Siliziumdioxid (SiO2) beschichtet sind. Die Dicke jeder einzelnen Vergütungsschicht wird fortwährend auf +/-1% der optimalen Schichtdicke überprüft. Das Resultat ist ein immenses Ansteigen des Reflexionsvermögens der Spiegel über das gesamte sichtbare Spektrum; bei der wichtigen H-alpha-Linie bei einer Wellenlänge von 656nm, die sich überwiegend bei Emissionsnebeln zeigt, steigt das Reflexionsvermögen von 89% auf über 97%. |
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Oben: Schalttafel eines Meade UHTC Elektronenstrahl-Vakuumbeschichters in den Produktionsanlagen bei Meade in Irvine, Kalifornien. Links: * Die Steigerung in % errechnet sich durch Dividieren der UHTC-Werte in Spalte 4 durch die Standard-Werte in Spalte 3. |
Korrektionslinsenvergütungen: Zusätzlich enthalten Meade-Teleskope mit UHTC-Vergütung auf beiden Seiten der Korrektionslinse eine bisher unbekannte und streng kontrollierte Kombination von Substanzen. Diese Vergütungen bestehen aus mehreren Schichten von Aluminiumoxid (Al2O3), Titandioxid (TiO2) und Magnesiumfluorid (MgF2). Je Oberfläche erhöht sich die Transmission beispielsweise bei gelbem Licht bei einer Wellenlänge von 580nm auf 99,8% gegenüber einer Oberflächentransmission von 98,7% bei der herkömmlichen Meade-Vergütung. Die Wirkung der UHTC-Vergütung wird vor allem dann deutlich, wenn man die Gesamt-Transmission des optischen Systems, also aller vier optischer Oberflächen, zusammen betrachtet. Jede einzelne optische Oberfläche ist merklich an der Gesamt-Lichtdurchlässigkeit des Teleskops beteiligt, und so ist der Gesamteffekt tatsächlich dramatisch, wie anhand des Graphen links als auch aus der Tabelle mit den hellsten Nebelemissionslinien ersichtlich wird. Bei der H-alpha-Linie (656nm) steigt die Gesamttransmission von 76,9% auf 93,1%, ein Zuwachs von 21%; bei den Heliumlinien (Wellenlängen von 588 und 469nm) – starken Emissionslinien in heißen Planetarischen Nebeln – steigt die Transmisssion des Teleskops um 18% bzw. 19%; bei den beiden Stickstoff-II-Linien bei 655nm und 658nm und der Schwefel-II-Linie bei 673nm erhöht sich die Transmission um 21%. Gemittelt über das gesamte sichtbare Spektrum (450nm bis 700nm) steigt die gesamte Lichttransmission des Teleskops bis zum Fokus auf etwa 20%. |
Beobachtungen mit UHTC-Vergütung: Meade ETX-, Schmidt-Cassegrain- und Schmidt-Newton-Telekope mit UHTC-Vergütung zeigen einen enormen Zuwachs an Detailreichtum über die gesamte Bandbreite von Himmelsobjekten – angefangen bei Emissions- und Planetarischen Nebeln, etwa M8, M20 und M57, bis zu Sternhaufen und Galaxien wie M3, M13 und M101. Beobachtungen des Mondes und der Planeten profitieren von der gesteigerten Transmission in Auflösung und Abbildungshelligkeit aufgrund des reflektierten (weißen) Sonnenlichts über das gesamte sichtbare Spektrum. Bezogen auf Abbildungshelligkeit und Auflösung kommt die Wirkung der UHTC-Vergütung einer Vergrößerung der effektiven optischen Öffnung gleich. Bildhelligkeit und Auflösung – die Möglichkeit feine Strukturen zu sehen – beispielsweise eines Meade 10" LX200GPS entsprechen hinsichtlich der effektiven optischen Öffnung einer um rund 25mm größeren Optik mit Standard-Vergütung! Auswirkung auf die CCD-Fotografie: Das menschliche Auge verliert jenseits der Wellenlänge von 700nm erheblich an Empfindlichkeit, wohingegen CCD-Chips bis etwa 750nm und darüberhinaus empfindlich bleiben. Dies sind Wellenlängen, bei denen die Reflexion eines aluminiumbeschichteten Spiegels sein Minimum erreicht. Viel höher ist die Gesamttransmission bei Teleskopen, deren Optik mit der UHTC-Vergütung ausgestattet ist. Bei 750nm beträgt sie hier sogar noch 83% gegenüber 72% der Standardvergütung, ein Zuwachs von 83/72 und somit 15%. |
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Gesamttransmission der Teleskopoptik in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Diese Kurven zeigen die Gesamtmenge des Lichtes, die nach dem Passieren der Optik im Brennpunkt vereinigt wird. Die Optik besteht dabei aus vier optisch wirksamen Flächen (Hauptspiegel, Fangspiegel und die beiden Seiten der Korrekturlinse), wie es bei den Meade ETX, Schmidt Cassegrain und Schmidt-Newton-Teleskopen der Fall ist. Bereits die Standardbeschichtung der Optiken stellt mit das Beste da, was derzeit von der optischen Industrie in der Serienfertigung verwendet wird. Trotzdem wird durch die Meade UHTC-Beschichtung noch einmal ein drastischer Gewinn an Bildhelligkeit und Detailwahrnehmung für die Mond-, Planeten- und Deep-Sky-Beobachtung erzielt. Bitte beachten Sie, dass die hier gezeigten Kurven nicht irgendwelche theoretischen Werte darstellen, sondern das Ergebnis spektrometrischer Messungen existierender Spiegel und Linsen sind. |
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